Der Bubble-Check

  • am 03.08.13
  • von Alex
Beim Buddy-Check wird die Ausrüstung bereits an Land einem Check unterzogen. Um festzustellen, ob alle Schläuche, Dichtungen, Membranen und Ventile auch wirklich dicht sind, sollte man am Anfang des Tauchgangs einen Bubble-Check durchführen.

Der Bubble-Check wird am Anfang eines Tauchgangs in einer Tiefe von ca. 3 bis 5 Metern durchgeführt. Falls Probleme festgestellt werden sollten, ist so ein einfaches und sicheres Auftauchen sowie Beenden des Tauchgangs möglich.

Durchführung

Nach dem Abtauchen tarieren sich beide Tauchpartner neutral aus und gehen in den Schwebezustand über. In dieser horizontalen Lage sollten sie sich einander gegenüber ausrichten, so dass sie sich anschauen können.

Bubble-Check Handzeichen

 

Nun signalisiert ein Taucher dem anderen per Handzeichen, dass er einen Bubble-Check durchführen möchte.

Zuerst zeigt er dabei auf sich selbst, dann das Handzeichen für den Bubble-Check.

 

 

Bubble-Check Handzeichen

 

Wie auf dem nebenstehenden Bildern zu erkennen ist, führt man dazu Daumen und Zeigefinger zusammen und wieder auseinander.

(Achtung: nicht mit dem "OK"-Zeichen verwechseln)

 

 

Bubble Check Handzeichen

 

Nachdem der Tauchpartner das Handzeichen bestätigt hat, beginnt der erste Taucher mit dem Bubble-Checl Prozedere.

 

 

 

Er neigt sich der erste Taucher mit dem Kopf leicht nach unten, so dass sein Buddy alle Ventile und Verbindungen im Blick hat. Er kann nun ohne Probleme erkennen, ob es an irgendeiner Stelle ein Leck gibt, aus dem Luft ausströmt (und seien die Luftbläschen noch so klein). Ist alles in Ordnung, werden noch sämtliche Schläuche und Atemregler visuell überprüft.

Anschließend werden die Rollen gewechselt.

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